Junge Flüchtlinge und Migranten, die in Sömmerda leben, erzählen mit Hilfe von Fotos aus ihrem Alltag in der Kreisstadt. Die zehn als Wanderausstellung konzipierten Portraits entstanden im Rahmen eines Gemeinschaftsprojekts der Migrationsberatungsstelle und des Sömmerdaer Jugendtreffs B27 mit Förderung durch Zuschussmittel des Landkreises Sömmerda für Projekte im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“.

 

Begleitet von den Projektbetreuern machten die zwei Mädchen und acht Jungen im Alter von 12 bis 25 Jahren Fotostreifzüge durch die Stadt und kommentierten das Fotografierte. So zeigen sie aus ihrer Sicht, was ihnen wichtig ist.

 

Im Foyer des Landratsamts in der Wielandstraße werden die Ausstellungstafeln erstmalig gezeigt. Landrat Harald Henning: „Ich freue mich, diese Ausstellung zu eröffnen. Sie gibt den Menschen, die in ihrer Not zu uns gekommen sind, ein Gesicht.“

 

Die offizielle Eröffnung findet am Donnerstag, den 2. März 2017 um 11:30 Uhr statt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Es wird Gelegenheit sein, mit den Portraitierten und den Projektbetreuern ins Gespräch zu kommen.

 

Die Tafeln werden bis zum 23. März 2017 im Landratsamt zu sehen sein und anschließend an Schulen und anderen Einrichtungen im Landkreis gezeigt.